Stadtreinigung Leipzig

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Was ist drin im Bio- und Restabfall? Stadtreinigung untersucht Trennverhalten

Jedes Jahr zu Weihnachten steigen die Abfallmengen. Mit Blick auf die Umwelt lohnt es sich daher, bereits beim Einkaufen auf langlebige und verpackungsarme Geschenke zu achten und fürs Einpacken statt neuem Geschenkpapier altes Zeitungspapier, Kalenderblätter oder Tücher zu verwenden. „Natürlich lässt sich Abfall an den Festtagen nicht gänzlich vermeiden. Dann kommt es auf die richtige Trennung an", betont Elke Franz, Kaufmännische Betriebsleiterin des Eigenbetriebs Stadtreinigung Leipzig. „Landen Wertstoffe wie Bioabfall, Glas und Kunststoff in der falschen Tonne, gehen wertvolle Ressourcen verloren." Denn nur was richtig getrennt wird, kann umweltfreundlich verwertet und wieder aufbereitet werden.


Wie gut die Leipzigerinnen und Leipzigern ihren Abfall trennen, untersucht der Eigenbetrieb Stadtreinigung Leipzig anhand einer Rest- und Bioabfallanalyse. Dabei geht es sowohl um das aktuelle Aufkommen als auch um die stoffliche Zusammensetzung. „Einerseits sind wir beim Restabfall gesetzlich dazu verpflichtet und andererseits benötigen wir eine belastbare Datengrundlage für die zukünftige abfallwirtschaftliche Planung", erläutert Elke Franz. „Wir haben ein Ingenieurbüro beauftragt, die stichprobenartigen, repräsentativen Teilerhebungen durchzuführen."


Gemäß der Richtlinie zur einheitlichen Abfallanalytik in Sachsen werden dabei die Jahreszeiten, die unterschiedlichen Bebauungsstrukturen sowie die verschiedenen Behältertypen berücksichtigt. So kann ermittelt werden, ob es Unterschiede bei der Abfallsammlung in Einfamilien-, Mehrfamilienhäusern und Wohnblöcken gibt. Jeweils drei Tage im Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter entnimmt das Ingenieurbüro repräsentative Proben und überprüft die Zusammensetzung. „Ziel ist es, die Anteile an verwertbaren Bestandteilen und an Problemstoffen im Restabfall zu ermitteln", so Elke Franz. „Beim Bioabfall soll sowohl die Qualität bewertet als auch die enthaltenden Störstoffe erfasst werden." Gleichzeitig werden die Behälter verwogen, um die durchschnittliche Dichte für beide Abfallarten zu ermitteln und eine Prognose zu deren Entwicklung bis 2025 zu erstellen.


Die erste Teilerhebung erfolgte im September 2019. Die zweite wird gerade durchgeführt und die restlichen zwei Sortieraktionen stehen für 2020 auf dem Plan.

 

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