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Mit Einsetzen der Vegetationsperiode beginnen die regelmäßigen Pflegearbeiten in 765 von den Gärtnern der Stadtreinigung betreuten städtischen Grünanlagen. Auch rund 46.000 Leipziger Straßenbäume - das ist ein Zuwachs von immerhin fast 23.000 Bäumen in den letzten zehn Jahren - wollen von den Fachleuten der Abteilung Grünanlagen betreut werden. Natürlich sollen die insgesamt 223 öffentlichen Spielplätze, die sich in der Obhut der Stadtgärtner befinden, sicher und intakt in die neue Saison starten und den Kindern unbeschwerte Spiele an der frischen Luft ermöglichen.

Das Frühjahr ist auch die Zeit, in der die 28 Brunnen und Fontänen Leipzigs, die ebenfalls in der Verantwortung der Abteilung Grünanlagen liegen, noch einmal intensiv zu warten sind, damit sie bei steigenden Temperaturen mit ihrem sprudelnden Nass für Erfrischung sorgen können. Allerdings ist das Baden in den Brunnen nicht erlaubt, da sie nicht den Anforderungen an Badegewässer genügen.

Der Sommer beginnt für das gärtnerische Personal in Leipzig bereits Mitte Mai. Denn dann kommen die Sommerblumen in die Erde. Insgesamt etwa 64.000 Stück - darunter Pelargonien, Studentenblumen, Salvien, Fleißiges Lieschen und Begonien - pflanzen die Gärtnerinnen und Gärtner des Eigenbetriebes an repräsentativen Stellen im Stadtgebiet. Ausgeklügelte Pflanzpläne rücken die Blüten bestens ins Licht, in die Pflanzungen eingebettete Stämmchen dienen zudem der Höhenstaffelung und setzen reizvolle Akzente. Auch den Sommer über bedürfen die insgesamt rund 938 Hektar Leipzigs Grünanlagen in der Regie der Stadtgärtner aus dem Eigenbetrieb - hier gab es im vergangenen Jahrzehnt einen Zuwachs von 50 ha, das entspricht immerhin einer Fläche von 50 Fußballfeldern - natürlich der Pflege, was bei entsprechenden Temperaturen und ausbleibenden Niederschlägen auch die Versorgung mit Wasser einschließt.

Mit dem Herbst kommen Wind und erste Nachtfröste, die das Laub in Massen von den Bäumen herabrieseln lassen. Mehreren hundert Tonnen davon rücken die Kolleginnen und Kollegen der Stadtreinigung alljährlich mit Kehrmaschinen aber natürlich auch mit Schippe und Besen zu Leibe, um sie zu ihrer letzten Station - den Kompostieranlagen - zu bringen. Besonderes Augenmerk richten sie dabei auf das Laub der weißblühenden Rosskastanien. Grund dafür ist der Befall der Bäume mit der Miniermotte, der erfahrungsgemäß am wirksamsten durch das konsequente Entfernen des heruntergefallenen Laubes eingedämmt werden kann.

Der Winter ist die Zeit der Schnitt- und Fällarbeiten in den städtischen Grünanlagen. Dabei sollen in erster Linie wild gewachsene Baumschösslinge beseitigt werden, die eine Gefahr für den Altbaumbestand oder den Strauchunterwuchs darstellen. Zudem sind in den Anlagen und entlang der Leipziger Straßen die Bäume zu fällen, die abgestorben oder nicht mehr standsicher sind und so eine Gefahr für Passanten und den Straßenverkehr darstellen. Verwandelt sich Leipzig in eine Winterlandschaft, erfüllen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung die Anliegerpflichten der Stadt Leipzig entlang der öffentlicher Grünanlagen. Dabei wird eine Strecke von insgesamt etwa 170 km Länge von Eis und Schnee befreit und begehbar gemacht.
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