Stadtreinigung Leipzig

ENTSORGUNGSTERMINE

Um die Entsorgungstermine für Restabfallbehälter und Biotonne zu erfragen, ist Ihre Adresseingabe erforderlich. » zum Abfallkalender


WERTMARKENVERKAUF

Bei der Sperrmüllabholung, Entsorgung von Gartenabfällen und Stellung von Containern werden Wertmarken fällig.
» Wertmarkenverkaufsstellen


SCHADSTOFFSAMMLUNG

Hier finden Sie die aktuellen Standorte des Schadstoffmobils. Sie können auch unsere stationäre Schadstoffsammelstelle nutzen.

Häufige Fragen Grünanlagen

» Warum bleiben bei der Wiesenmahd noch Streifen mit Langgras übrig?

Langgraswiesen erfreuen viele Parkbesucher, wenn Wiesenschaumkraut, Margeriten, Schafgarbe oder Glockenblumen blühen.

Sie sind aber auch wegen ihrer Artenvielfalt Lebensraum vieler Insekten und Kleinlebewesen, die wiederum die Nahrungsgrundlage für zahlreiche, bodennah lebende Vogelarten bilden. Wird nun die Wiese gemäht, verändert sich die Situation der Tiere schlagartig.

Streifen nicht gemähter Gräser - in der Regel an Gehölzsäumen und um größere Bäume - sollen Rückzugsmöglichkeiten bieten, bis das übrige Gras wieder nachgewachsen ist.

» Warum werden die Parkwege nicht vom Schnee beräumt und abgestumpft?

Nach geltender Winterdienstsatzung müssen als Anliegerpflicht die Gehwege der öffentlichen Straßen entlang der Grünflächen beräumt und abgestumpft werden. Diese Wege sollten deshalb auch im Berufsverkehr genutzt werden. 

Die Grünanlagen dienen vorrangig der Erholung und Entspannung. Hier können die Benutzer auch einmal durch den Schnee stapfen, Kinder auf dem Schlitten gezogen oder die Schneeschuhe angeschnallt werden.

Entlang der Grünanlagen wird übrigens ausschließlich salzfreies Granulat verwendet.

» Warum wird das Laub nicht aus den Gehölzflächen entfernt?

Die Blätter decken den Boden ab und vermindern dessen Austrocknung und Verdichtung. Sie verrotten und führen den Pflanzen dadurch einen Teil der dem Boden entnommenen Nährstoffe wieder zu. Außerdem bieten sie Vögeln, Igeln, Insekten und anderen Lebewesen Unterschlupf und Nahrung.

Die gleiche Funktion hat übrigens auch die unter vielen Sträuchern anzutreffende Krautschicht, die bewusst dort erhalten wird.  Das Bild von einer "ordentlichen" Grünanlage hat sich - gerade auch, was diese Aspekte betrifft - sehr gewandelt - von leergefegten Strauchflächen hin zu einer naturgemäßeren Bewirtschaftung der einzelnen Bereiche. Die knappen Pflegekapazitäten können an anderer Stelle sinnvoller eingesetzt werden.

» Wie geht es weiter mit der Kastanienminiermotte?

Der kleine Falter, der inzwischen jedem interessierten Bürger bekannt sein dürfte, hat mittlerweile fast den gesamten europäischen Raum erobert. Es gibt kaum noch einen weiß blühenden Kastanienbaum, der nicht betroffen ist. 

Nach wie vor fehlen Nützlinge in ausreichender Anzahl, die den Schädling auf natürlichem Wege wirksam dezimieren können. Langjährige Erfahrungen zeigen, dass die befallenen Bäume zwar leiden, aber nach wie vor blühen, fruchten und auch weiter wachsen. 

Die Rosskastanie wurde, wegen ihrer großen Bedeutung und ihrer aktuellen Schwierigkeiten mit der Miniermotte, zum Baum des Jahres 2005 gewählt und soll natürlich auch weiter gepflanzt werden. Mehr Informationen erhalten Sie unter http://www.cameraria.galk.de/leipzig.html. Ein Faltblatt zum Ausdrucken erhalten Sie hier.

» Was soll mit dem befallenen Kastanienlaub geschehen?

Das entfernte Laub kann in kleinen Mengen in die Biotonne oder - falls diese nicht vorhanden - in den Restabfallbehälter gegeben werden. Für größere Mengen (bis zu einem Kubikmeter je Anfuhr) können die Leipzigerinnen und Leipziger im Oktober und November kostenfrei oder sonst gegen Gebühr die Wertstoffhöfe der Stadtreinigung nutzen.

Zudem besteht die Möglichkeit, Gartenabfallsäcke (s. Wertmarkenverkaufstellen rechts)  zu kaufen und diese dann nach vorheriger Terminvereinbarung (Telefon 0341 6571-109) abholen zu lassen.
Wird das gesamte Laub vollständig und dicht mit Erde, Sand o. Ä. bedeckt, kann es auch in einer Ecke im Garten verbleiben und verrotten, da dann im Frühjahr die Schädlinge am Ausschwärmen gehindert und später auch abgetötet werden. Gleiches gilt für die technische Kompostierung, die für größere Laubmengen, beispielsweise von Wohnungsgesellschaften oder Firmen, in Frage kommt.

Die Rosskastanie wurde, wegen ihrer großen Bedeutung und ihrer aktuellen Schwierigkeiten mit der Miniermotte, zum Baum des Jahres 2005 gewählt und soll natürlich auch weiter gepflanzt werden. Mehr Informationen können Sie unter www.cameraria.de erhalten. Ein Faltblatt zum Ausdrucken erhalten hier.

 

» Wer ist für Laub von Straßenbäumen auf meinem Grundstück zuständig?

Nach geltender Rechtsprechung ist der Laubfall - wie auch die Pflanzung der Straßenbäume, die dem Gemeinwohl dienen - von den Anliegern zu dulden. Die Laubbeseitigung ist Sache der jeweiligen Grundstückseigentümer. In den Monaten Oktober und November kann Laub von Straßenbäumen an den Wertstoffhöfen der Stadt Leipzig gebührenfrei abgegeben werden. Die Berechtigungskarte zur Nutzung der Höfe ist vorzuzeigen.

» Wann dürfen Gehölze geschnitten werden, wann nicht?

Ausschlaggebend ist das Bundesnaturschutzgesetz, § 39 Abs. 5: "Es ist verboten, Gebüsch, Hecken, Bäume, Röhrichtbestände oder ähnlichen Bewuchs in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September abzuschneiden, zu roden oder auf sonstige Weise zu zerstören. Diese Regelung gilt nicht für die ordnungsgemäße Forstwirtschaft in Wäldern im Sinne des Sächsischen Waldgesetzes."   

Ausnahmen kann die zuständige Naturschutzbehörde genehmigen. Für die Leipziger Bürger und Firmen ist das Amt für Umweltschutz Ansprechpartner, für städtische Ämter ist die Landesdirektion Leipzig zuständig. 

Wichtig:  Auch außerhalb der Schutzzeit ist, gemäß Baumschutzsatzung, im Amt für Stadtgrün und Gewässer bei Arbeiten an Bäumen, Großsträuchern, wildem Wein und ähnlichen Gehölzen in der Regel eine Genehmigung zu beantragen. Weitere Informationen zum Baumschutz erhalten Sie hier

Die städtische Grünpflege erhielt die Genehmigung, auch während der im Gesetz vorgesehenen Schutzzeit Eingriffe an Gehölzen vorzunehmen, wenn dadurch Gefährdungen der öffentlichen Sicherheit vermieden werden können.

Diese Ausnahmegenehmigung gilt natürlich nur für öffentliche Straßen, Wege und Plätze, für öffentliche Grünflächen, Parke sowie Spielplätze.

» Wo kann unser Hund frei herumlaufen? Ist das in den Grünanlagen erlaubt?

Entsprechend Polizeiverordnung unserer Stadt müssen Hunde auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen, in Grün- und Erholungsanlagen, sofern diese nicht als Freilaufflächen ausgewiesen sind, stets von einer geeigneten Person an der Leine geführt werden. Ein generelles Hundeverbot besteht zudem für Spielplätze, um Sicherheitsrisiken auszuschließen. Selbst friedfertige Tiere können durch Kinderlärm und heftige Bewegungen erschrecken und dann instinktiv zuschnappen. Ansprechpartner für Beschwerden bei Verstößen gegen die Polizeiverordnung ist das Leipziger Ordnungsamt. Ordnungstelefon: (0341) 123-8888. 

Die "Hinterlassenschaften" der Vierbeiner sind vom Halter oder Führer der Tiere unverzüglich zu entfernen - auch auf den Freilaufflächen. Sämtliche Standorte sind beschildert und mit Sammelbehältern für den Kot versehen.

Suchen Sie sich am besten aus nachfolgender Liste des Amtes für Stadtgrün und Gewässer eine Auslauffläche für Ihren Hund aus:

- Vorderes Rosental, an der "Friedenseiche" neben dem ehemali­gen Blindenpark
- Friedenspark, im nördlichen Teil
- Volkshain Stünz, im nordöstlichen Teil
- Volksgarten Sellerhausen, im südlichen Teil
- Elsapark, im östlichen Teil
- Henriettenpark, zwischen Enders- u. Henriettenstraße
- Reudnitzer Park, im mittleren Teil
- Wilhelm-Külz-Park, im westlichen Teil
- Park der Freundschaft neben Johann-Jakob-Weber-Platz (Prager Straße, am Sportplatz gegenüber Südfriedhof)
- Ludolf-Colditz-Straße, Ecke Václav-Neumann-Straße
- Ferdinand-Lassalle-Brücke (zwischen Nonne und Bebauung Könneritzstraße)
- Industriestraße, an der NonneProbstheidaer Straße, Ecke Bernhard-Kellermann-Straße
- Volkspark Kleinzschocher, im nördlichen Teil, nahe der Antonien­straße
- Palmengarten, im westlichen Teilehemaliger Debrahof, Max-Liebermann-Straße
- Schillerplatz (Auenseestraße, Gregoriusstraße)
- Auensee, nordöstlicher Teil der Grünanlage
- Schiebestraße / Bernburger Straße
- Permoserstraße, Ecke Klettenstraße
- Ludwig-Beck-Straße, im westlichen Abschnitt
- Slevogtstraße zwischen Hans-Beimler-Straße und Blücherstraße
- Abtnaundorfer Park, im nordöstlichen Teil
- Durchgangsweg Schönefeld, am KGV "Alt-Schönefeld"
- Permoserstraße, Ecke Gundermannstraße
- Mariannenpark, im nördlichen Teil
- Zschopauer Straße, Ecke Oelsnitzer Straße
- Tauchaer Straße, Ecke Samuel-Lampel-Straße
- Theklaer Straße, an den Garagen
- Straße am Park am S-Bahn Haltepunkt Grünauer Allee
- Parkallee / Lützner Straße
- Schönauer Lachen, nördlich vom Schönauer Park
- Lichtenfelser Straße, im nordöstlichen Abschnitt
- Neue Leipziger Straße, am Jugendklub
- Park Lößnig/Dölitz, im mittleren Teil
- Park Lößnig/Dölitz, westlich vom Schäfereiteich, am Hauptweg
- Bayrischer Bahnhof (Kohlenstraße, Ecke Arthur-Hoffmann-Straße)
- südliche Ratzelstraße, von Berkaer Weg bis Brambacher Straße
- Möbiusplatz, an der Oststraße, Ecke Möbiusstraße
- Weinligstraße, Ecke Marbachstraße
- Komarowstraße, Ecke Otto-Heinze-Straße
- Bautzner Straße, Ecke Löbauer Straße
- Lützner Straße, Ecke Stuttgarter Allee
- Hundestrand am Westufer des Cospudener See

Auf der digitalen Stadtkarte können Sie die Freilaufstandorte für Hunde einsehen (Themenbaum "Freizeit, Kultur und Tourismus" ankreuzen und darunter Hundefreilaufflächen ankreuzen und nicht benötigte Felder, außer Stadtplan, deaktivieren).



Änderungen möglich!

» Dürfen die Springbrunnen zum Erfrischen und Baden genutzt werden?

Die städtischen Springbrunnen und Wasserspiele schmücken das Stadtbild und sind keine Planschbecken.

Sie werden im Pumpenumlauf betrieben und binden dadurch auch herumfliegenden Staub und Schmutz. Ein genereller Wasserwechsel wird nur in größeren Abständen vorgenommen. Die Wasserqualität genügt deshalb keinesfalls den hygienischen Anforderungen an Badegewässer. Insbesondere die historischen Brunnen sind sehr empfindlich und können leicht beschädigt werden, wenn an ihnen herumgeturnt wird. Reparaturen sind aufwändig und kostenintensiv. 

Das Verunreinigen der Brunnenanlagen und Becken ist nach Polizeiverordnung unserer Stadt untersagt und kann als Ordnungswidrigkeit geahndet werden.

Nutzen Sie deshalb bitte die Freibäder oder das Becken im eigenen Garten, wenn Sie sich erfrischen wollen.

» Darf ich die Baumscheibe vor meinem Haus bepflanzen?

Bitte beachten Sie dazu die Tipps für die Bepflanzung von Straßenbaumscheiben des Amtes für Stadtgrün und Gewässer.