Stadtreinigung Leipzig

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Stadtreinigung Leipzig startet Pilotprojekt

Mit einem halbjährigen Pilotprojekt ab Ende August will der Eigenbetrieb Stadtreinigung Leipzig die Akzeptanz der Biotonne fördern. Ziel des Pilotprojektes ist es, dass die Bürgerinnen und Bürger Bioabfall getrennt erfassen und sich dadurch die Menge und die Qualität des Bioabfalls erhöhen. Gemeinsam mit der Wohnungsgenossenschaft UNITAS eG und der Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH (LWB) wurden dazu Versuchsgebiete mit insgesamt 1.228 Haushalten ausgewählt.

„Gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz sind seit 2015 überlassungspflichtige Bioabfälle flächendeckend getrennt zu sammeln", erklärte Leipzigs Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal. „Bereits seit 1996 gilt in Leipzig der Anschlusszwang an die Biotonne. Mit Blick auf die letzten Jahre sammelten die Leipzigerinnen und Leipziger durchschnittlich 35 Kilogramm Bioabfall pro Kopf und pro Jahr. Die wertvollen organischen Reste landen jedoch zu oft im Restabfall."

Einerseits werden organische Küchen- und Nahrungsabfälle in einigen Haushalten nach wie vor über den Hausmüll entsorgt, andererseits landen in der Biotonne auch andere Abfallarten wie Kunststofftüten und Restmüll. „Doch nur wenn der Bioabfall getrennt erfasst wird, lässt sich hochwertiger Kompost erstellen und der natürliche Kreislauf wird geschlossen", betonte Thomas Kretzschmar, Erster Betriebsleiter der Stadtreinigung Leipzig. „Verbessert sich die Qualität des Bioabfalls, können langfristig gesehen auch Kosten in der Verwertung gespart werden."

Gemeinsam mit den Partnern wurden die Versuchsgebiete festgelegt. Die ausgewählten Haushalte erhalten ein kostenloses Starterset mit Vorsortierbehälter und 30 Papiertüten. „Die Haushalte wurden bereits angeschrieben und über das Vorhaben informiert", erläuterte Thomas Kretzschmar. „Zudem bitten wir die Mieter, einen Fragebogen zur Bioabfallsammlung auszufüllen und bei ihrem Vermieter abzugeben." Bereits im Vorfeld erfolgte eine Analyse des eingesammelten Bioabfalls im Untersuchungsgebiet und auch während des Pilotprojektes wird die Qualität des Bioabfalls untersucht. Am Ende des Pilotprojektes sind die Mieter aufgefordert, mittels eines Fragebogens ihre Erfahrungen zur Bioabfallsammlung weiterzugeben.

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